Die Wurzeln des Halleschen FC

Die geschichtlichen Wurzeln des HFC sind bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts nachzuverfolgen. Der FC Wacker 1900 Halle war zeitweilig einer der stärksten deutschen Fußballvereine Mitteldeutschlands und errang in der Saison 1920/21 den Titel des Mitteldeutschen Meisters. In der darauffolgenden Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreichten die Hallenser das Halbfinale und unterlagen dort allerdings deutlich dem 1. FC Nürnberg, der sich später die Deutsche Meisterschaft sicherte.

1924 kam Wacker Halle bei der Mitteldeutschen Meisterschaft bis ins Finale, musste sich dort aber der SpVgg 1899 Leipzig geschlagen geben. Im Jahre 1928 konnte der Dresdner SC im Finale um die Mitteldeutsche Meisterschaft besiegt werden. Im Achtelfinale der Deutschen Fußballmeisterschaft schied man dann jedoch gegen den FC Bayern München aus, 10.000 Zuschauer sahen hier ein 0:3. Ein letztes Mal qualifizierte sich Wacker als Meister der Gauliga Mitte 1933/34 für die Endrunde. In den Spielen um die Deutsche Meisterschaft waren dann aber der 1. FC Nürnberg, Borussia Fulda und der Dresdner SC zu starke Kontrahenten und so kam man als Gruppenletzter nicht über die Vorrunde hinaus.

Nach 45 Jahren endete vorerst die Geschichte von Wacker mit der Auflösung im Jahr 1945. Mehrere Spieler von Wacker trugen jedoch einige Jahre später wieder das Trikot der BSG Turbine Halle.

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