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09.01.2018

HFC BITTET PARTNER UM UNTERSTÜTZUNG

Gesagt, getan. Die HFC-Vorstandsmitglieder Dr. Michael Schädlich und Ralph Kühne trafen sich am Dienstag mit Teilen des Verwaltungsrates und Vertretern der wichtigsten Partner, um die angespannte wirtschaftliche Situation darzulegen und gemeinsame Lösungsansätze zu suchen.

„Wir haben nichts beschönigt und alle Zahlen auf den Tisch gelegt. Im Frühjahr müssen wir eine durchaus erhebliche Deckungslücke schließen, haben erste Maßnahmen eingeleitet und unsere langjährigen Partner um Unterstützung gebeten“, erklärt Dr. Michael Schädlich, Präsident des Halleschen FC. Nur wenn Verwaltungsrat, Präsidium und Sponsoren an einem Strang ziehen und es gelingt, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen, kann das sich abzeichnende Defizit behoben werden. „Es gibt einen Worst Case und einen Best Case. Wir haben den schlimmstmöglichen Fall als Diskussionsgrundlage gewählt, um allen Beteiligten die Ernsthaftigkeit der Lage deutlich zu machen“, räumt der HFC-Präsident ein. Mit den anwesenden Partnern sei vertraulich besprochen worden, zum jetzigen Zeitpunkt keine detaillierten Zahlen nach Außen zu transportieren.

Bereits im Spätherbst hatte der HFC-Vorstand frühzeitig darauf hingewiesen, dass die Einnahmen 2017/18 hinter den kalkulierten Erwartungen zurückbleiben. Deshalb wurden entsprechende Maßnahmen erarbeitet und eingeleitet. So erhofft sich der Club zusätzliche Erträge aus dem neu ins Leben gerufenen Mikrosponsoring und der zu Jahresbeginn gestarteten Akquise neuer Partner mit Neujahrsangeboten für LED-Bandenwerbung und VIP-Angeboten. Das Präsidium kümmert sich aktuell um notwendige Vertragsgespräche mit den wichtigsten Partnern, entsprechende Termine sind vereinbart. Mit Sebastian Rose und Christian Schimpf sind zudem zwei Vertriebsexperten im Auftrag des Halleschen FC unterwegs. „Unsere wirtschaftliche Situation ist zweifellos brisant. Deshalb haben wir so früh wie möglich reagiert und gehen davon aus, gemeinsam mit unseren Partnern, Mitgliedern und Mitarbeitern diese schwierige Phase zu meistern. Daraus gilt es dann die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Etat 2018/19 im anstehenden Lizenzierungsverfahren auf ein realistisches Maß anzupassen“, so Dr. Michael Schädlich abschließend.

Von: LT

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